Gründungsidee und Vereinsziele

REGIO IM WALGAU

Der Walgau ist zwischen den zwei Bezirkshauptstädten Feldkirch und Bludenz situiert, hat derzeit, Jan. 2015, 37.500 Einwohner. Inzwischen haben sich vierzehn Gemeinden zur „Regio Im Walgau“ mit dem Ziel zusammengeschlossen, Strukturplanungen für die Zukunft gemeinsam anzugehen und gemeinsame Projekte umzusetzen. Eines der Kernanliegen der Regio ist die Entwicklung der regionalen Identität. Einen authentischen Zugang zur Identitätsfindung generiert das Wissen um die gemeinsame Geschichte, denn diese bildet die Wurzeln einer Identität und nährt das Verständnis für das Gemeinsame im jeweiligen Kulturkreis.

Infos unter: www.imwalgau.at

DER VEREIN „KULTURGUTSAMMLUNG WALGAU“

„Kulturgütersammlungen haben in den vergangenen Jahrzehnten wichtige Funktionen im Zusammenhang mit der Bildung der kulturellen Identität von Orten und Regionen übernommen. Spannend sind Sammlungen unter diesem Gesichtspunkt vor allem, weil sich darin der Umbruch (…) von privater zur öffentlichen Erinnerung und damit zum kulturellen Gedächtnis einer Gemeinschaft manifestiert.“[1]

Vor diesem Hintergrund wurde im Regionalentwicklungsprozess Walgau im Dezember 2010 der Verein „Museumsdepot Walgau“ ins Leben gerufen. Aus inhaltlichen Überlegungen wurde der Vereinsname später auf „Kulturgütersammlung Walgau“ abgeändert. Nun steht eine weitere Namensänderung in „Kulturgutsammlung Walgau“ bevor, da dieser Name dem erarbeiteten Sammlungskonzept am besten Rechnung trägt. Der Verein tritt für eine öffentliche Erinnerungs- und Gedächtniskultur ein. Zu diesem Zweck hat sich der Verein das Ziel gesetzt, ein Sammlungskonzept von historisch bedeutendem Kulturgut aus dem Walgau zu erarbeiten.

 

PROJEKTINHALTE UND ZIELE

Vorrangiges Ziel ist es, bestehende kulturell relevante Werte und Sammlungen im Walgau zu sichten, zu dokumentieren und Einblicke in diese Welten zu gewinnen. Uns interessiert, was im Walgau als relevantes Kulturgut erachtet wird, was von wem gesammelt wird, welche Geschichten von Objekten, Menschen und Ereignissen für zukünftige Generationen als relevant und erhaltenswert erachtet werden. Daran knüpft sich die Frage: Was ist typisch für den Walgau? In diesem Zusammenhang sind auch die Leerräume von Interesse, also: was nicht gesammelt wird, bzw. was nicht im öffentlichen Bewusstsein auftaucht und doch ein Stück weit für die Identität dieser Region von Bedeutung ist bzw. sein kann. Von Beginn an arbeiten wir mit der Bevölkerung als Expertinnen und Experten vor Ort, aber auch mit Museumsfachleuten, Historikerinnen und Historikern sowie mit Künstlerinnen und Künstlern zusammen.

[1]                  Johannes Inama, küefermartishuus, Ruggell/Liechtenstein

 

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Über kulturgutwalgau

1998-2000 Ausbildung am Institut für Kulturwissenschaften Wien zum Kurator für Kommunikation in Museen und Ausstellungen. Geschäftsführer und Obmann der Artenne (Plattform für Kunst und Kultur im ländlichen Raum), Obmann der Kulturgutsammlung Walgau.
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