Jahresbericht 2016

Nach einem –groß angelegten EU LEADER Projekt „Walgau sichten – sammeln“ in den Jahren 2013 und 2014 hat sich aufgrund fehlender finanzieller Mittel die Programmgestaltung entsprechend reduziert. Auch im Vorstand gibt es aufgrund dieser Tatsachen eine Reduktion von fünf auf drei Mitglieder. Ausgeschieden sind Richard Sonderegger aus Göfis und Wilfried Ammann aus Ludesch, neu hinzugekommen ist Mag. Monika -Kühne aus Göfis, die nun die Agenden der Schriftführerin übernommen hat.

2016 stand die Inventarisierung der bereits legendären Skiwerkstatt von Otto Schallert im Mittelpunkt der Tätigkeit, nachdem die Sammlung von Edith -Berchtold im Bienenmuseum 2015 dokumentiert und inventarisiert worden war. Damit sind nun zwei bedeutende Privatsammlungen in einem virtuellen Wissenskorb gesichert.

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Inventarisierung der Skiwerkstatt Schallert

Im Sommer 2016 wird die Skiwerkstatt von Otto Schallert inventarisiert. Die Skiwerkstatt in der Wagnerei von Otto Schallert ist einzigartig. In den 1920-1950er Jahren wurden hier die bekannten Schallert Ski produziert. Der Vater Christian hat dazu ettliche Maschinen selber geplant und gebaut. Otto, der Sohn, hat die Arbeit nach seinem Kriegseinsatz 1945 aufgenommen. Nun liegt die Werkstatt im Dornröschenschlaf und wird derzeit wieder neu entdeckt, was auch auf das Engagement des Vereins „Kulturgutsammlung Walgau“ zurückzuführen ist.

Da es sich um keine strukturierte Sammlung im musealen Sinne handelt,  sind im Vorfeld Sondierungen notwendig. Diese werden von Michael Mittermayer im Auftrag der  „Kulturgutsammlung Walgau“ und in wissenschaftlicher Begleitung von Mag. phil. Barbara Motter vorgenommen.

Wir danken an dieser Stelle dem Land Vorarlberg und der Marktgemeinde Nenzing für die finanzielle Unterstützung.

Kurzfilm von Servus TV zur Skiwerkstatt:

Zur Sammlung

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Vollversammlung am 3.3.2016

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte!

Die nächste Vollversammlung findet am 3.3.2016 im Gasthaus Kreuz in Frastanz statt. Dazu sind alle Vereinsmitglieder, Förderer und Interessierte eingeladen!

Einladung siehe: Vollversammlung am 3. März 2016

 

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Was nun?

Der Vereinsvorstand hat  in den letzten fünf Jahren in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten viel Energie, Zeit und Geld (EU-Leader, Land, Regio Walgau, vorarlberg museum, Sponsoren) in die Sichtung der Sammlungen im Walgau investiert und ein Konzeptentwurf vorgelegt, wie die Region Walgau  ihr Kulturerbe sichern kann.

Um die vorgeschlagenen Ideen umzusetzen, bedarf es einer entsprechenden Unterstützung seitens der Gemeinden im Walgau und des Landes Vorarlberg.  Gespräche haben diesbezüglich stattgefunden und weitere sind noch geplant.

In der kommenden Generalversammlung (Anfang März) werden wir die nächsten Schritte vorlegen und beschließen. Der genaue Termin  wird noch bekannt gegeben.

Helmut Schlatter, Obmann

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Inventarisierung des Bienenmuseums in Beschling

Monika Kühne, NEUE_26_Juli_2015

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Sammlungskonzept

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Sammlungskonzept 2015

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Gründungsidee und Vereinsziele

REGIO IM WALGAU

Der Walgau ist zwischen den zwei Bezirkshauptstädten Feldkirch und Bludenz situiert, hat derzeit, Jan. 2015, 37.500 Einwohner. Inzwischen haben sich vierzehn Gemeinden zur „Regio Im Walgau“ mit dem Ziel zusammengeschlossen, Strukturplanungen für die Zukunft gemeinsam anzugehen und gemeinsame Projekte umzusetzen. Eines der Kernanliegen der Regio ist die Entwicklung der regionalen Identität. Einen authentischen Zugang zur Identitätsfindung generiert das Wissen um die gemeinsame Geschichte, denn diese bildet die Wurzeln einer Identität und nährt das Verständnis für das Gemeinsame im jeweiligen Kulturkreis.

Infos unter: www.imwalgau.at

DER VEREIN „KULTURGUTSAMMLUNG WALGAU“

„Kulturgütersammlungen haben in den vergangenen Jahrzehnten wichtige Funktionen im Zusammenhang mit der Bildung der kulturellen Identität von Orten und Regionen übernommen. Spannend sind Sammlungen unter diesem Gesichtspunkt vor allem, weil sich darin der Umbruch (…) von privater zur öffentlichen Erinnerung und damit zum kulturellen Gedächtnis einer Gemeinschaft manifestiert.“[1]

Vor diesem Hintergrund wurde im Regionalentwicklungsprozess Walgau im Dezember 2010 der Verein „Museumsdepot Walgau“ ins Leben gerufen. Aus inhaltlichen Überlegungen wurde der Vereinsname später auf „Kulturgütersammlung Walgau“ abgeändert. Nun steht eine weitere Namensänderung in „Kulturgutsammlung Walgau“ bevor, da dieser Name dem erarbeiteten Sammlungskonzept am besten Rechnung trägt. Der Verein tritt für eine öffentliche Erinnerungs- und Gedächtniskultur ein. Zu diesem Zweck hat sich der Verein das Ziel gesetzt, ein Sammlungskonzept von historisch bedeutendem Kulturgut aus dem Walgau zu erarbeiten.

 

PROJEKTINHALTE UND ZIELE

Vorrangiges Ziel ist es, bestehende kulturell relevante Werte und Sammlungen im Walgau zu sichten, zu dokumentieren und Einblicke in diese Welten zu gewinnen. Uns interessiert, was im Walgau als relevantes Kulturgut erachtet wird, was von wem gesammelt wird, welche Geschichten von Objekten, Menschen und Ereignissen für zukünftige Generationen als relevant und erhaltenswert erachtet werden. Daran knüpft sich die Frage: Was ist typisch für den Walgau? In diesem Zusammenhang sind auch die Leerräume von Interesse, also: was nicht gesammelt wird, bzw. was nicht im öffentlichen Bewusstsein auftaucht und doch ein Stück weit für die Identität dieser Region von Bedeutung ist bzw. sein kann. Von Beginn an arbeiten wir mit der Bevölkerung als Expertinnen und Experten vor Ort, aber auch mit Museumsfachleuten, Historikerinnen und Historikern sowie mit Künstlerinnen und Künstlern zusammen.

[1]                  Johannes Inama, küefermartishuus, Ruggell/Liechtenstein

 

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